Kunsthandwerk Hein

Natalja Hein – Künstlerischer Werdegang

 

An einem schönen spätsommerlichen Tag, genau war es der 8.September des Jahres 1973, erblickte Natalja Hein in Krasnojarski im fernen Russland das Licht der Welt. Schon früh entdeckte Natalja in der Tristesse des Alltags ihre Liebe zu den schönen Dingen des Lebens und hatte durch den Besuch einer Kinderkunstschule die Chance, ihr Talent fördern zu lassen.

Die Möglichkeit der Monotonie zu entfliehen und ihre Gefühle in bildnerischer Art zum Ausdruck zu bringen begeisterte sie derart, dass Natalja sich entschloss nach Abschluss der Schule ein Studium an der Pädagogischen Universität in Uralsk im Fachbereich Kunst zu beginnen.

Hier erlernte sie neue Techniken und Fähigkeiten, wobei sie besonders angetan war von einem altrussischen Kunststil, der sogenannten Chochloma-Malerei. Hierbei wird Holz mit blumigen Ornamenten bemalt.

Allerdings erkannte Natalja Hein auch schnell, dass sie mit ihren künstlerischen

Fähigkeiten in Uralsk keine Perspektive haben würde, und so entschloss sie sich im Jahr 1994 nach Deutschland überzusiedeln.

Seither lebt und arbeitet sie in Berlin. Auch hier war ihr Drang Neues im Bereich der Kunst zu erlernen unverändert groß. Erfolgreich bildete sie sich im Bereich der Restauration von alten Kunstobjekten und Malereien einer Kirche fort.

Das befähigte sie dann, um später über einen längeren Zeitraum als Restauratorin und Bildhauerin in einer Kunst- und Bronzegießerei zu arbeiten.

Zum Startup des Fotostudios „Art of Moments“, fertigte sie in den Jahren 2003 bis 2005 zahlreiche Wandmalereien und konnte ihre Kreativität durch das Verschönern der Galerie weiter zum Ausdruck bringen.

Von steter Neugier getrieben, entdeckte Natalja 2008 einen weiteren Bereich der

Malerei und dozierte in diesem Zusammenhang im Fotostudio "Urbschat" zum Thema Bodypainting.

Die Erfahrung in der Verbindung von Malerei und Restauration konnte sie im

Restaurationscenter „Phönix“ unter Beweis stellen. Hier verhalf sie wertvollem antiken Porzellan aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu neuem Glanz und alter Schönheit.

Seit 2013 arbeitet Natalja Hein als freischaffende Künstlerin.